3-Dimensionale Bewegung

Sport bewegt. Der Aufbau des menschlichen Körpers ist auf Bewegung ausgerichtet. Dementsprechend sollte er regelmässig genutzt und gefordert werden, um möglichst lange reibungslos und optimal funktionieren zu können.

Aufgrund seiner ursprünglichen Bestimmung als Jäger und Sammler ist der Mensch ein Läufer, dessen Skelett, Muskeln und Sehnen für physische Höchstleistungen konzipiert sind. Im heutigen Arbeitsleben kommt dieser Aspekt jedoch meist zu kurz, wohingegen die Ansprüche an die psychische Belastungs- und Leistungsfähigkeit konstant steigen.

Die Folge dieses Ungleichgewichts sind bekannt: Übergewicht, Bluthochdruck, Rücken- und Gelenkschmerzen aber auch Unzufriedenheit und Passivität, was in Depressionen und Burnouts münden kann.
Körperliche Aktivität sollte nicht als simple Antwort auf alle Probleme des modernen Menschen propagiert werden. Fest steht jedoch, dass Bewegung ein effizienter, effektiver und vor allem nachhaltiger Weg darstellt, um Beschwerden zu mildern und vorzubeugen und mit Belastungen aller Art noch besser umgehen zu können.

Bewegung bedeutet dabei nicht zwingend Sport im klassischen Sinne und schon gar nicht, dass sie im Alleingang ausgeführt werden muss.

Aus kinesiologischer Sicht möchte ich folgende Ergänzung zu herkömmlichen Bewegungsmustern und deren Vorteile geben:

Sich bewegen bedeutet für’s Leben Lernen. Die Kinesiologie ist die Lehre der Bewegung. Durch Bewegung auf allen Ebenen gelangen Sie mental, emotional und körperlich ins Gleichgewicht und unterstützen Ihre Gesundheit, Ihre Widerstandskraft und Ihr Wohlbefinden ganzheitlich.

Durch Muskeltests, Akupressur-, sowie neurovaskuläre und neurolymphatische Massagepunkte werden Aufbauziele gesetzt, das Selbstbewusstsein gestärkt, Blockaden abgebaut und die Konzentration gefördert, um Spitzenleistungen abrufen zu können.

Bewegungsabläufe, das Zusammenspiel der Muskeln sowie der Regenerations- und Genesungsprozess nach Verletzungen werden optimiert und die Beweglichkeit verbessert.
Bei Überkreuzübungen wie z.B. Spazieren im Alltag werden beide Hirnhälften aktiviert und die Koordination positiv beeinflusst. Durch langes Dehnen der Muskeln werden diese wieder in ihre natürliche Länge gebracht, wodurch weniger Stresshormone ausgeschüttet und Stress besser abgebaut werden kann.

Sacha Di Camillo